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Projekt: Spielzeugfreier Kindergarten im Kindergarten KIREDAKI

 foto-spielzeugfrei„…hier darf ich auch mal auf dem Tisch sitzen und mit Sesseln eine Höhle bauen…“

In der heutigen, von vorgefertigten Spielplätzen und Spielmaterial dominierten Welt, die wenig freies und aktives Spiel der Kinder zulässt, kommt der Erfahrung eines Projektes „Spielzeugfreier Kindergarten“ eine besondere Bedeutung zu:

Die Kinder haben die Möglichkeit für das Entdecken der eigenen Bedürfnisse, das Erfinden eigener Spiele und Spielsachen und das Entwickeln eigener Ideen und Lösungen, sowie ihre Aufmerksamkeit auf sich selbst, die anderen Kindern und die Natur zu richten.foto-spielzeugfrei2

Mit viel Engagement von Frau Christine Sadighi-Volk (Kindergartenleiterin, dzt. Karenz) und ihrem Team wurde die Umsetzung dieses 3monatigen Projektes im Kindergarten KIREDAKI durchgeführt. Da dieses Projekt für alle Beteiligten neu war, wurden die Hintergründe in einem Elternabend beleuchtet und viele offene Fragen besprochen. Wichtig war die Zustimmung und Zusammenarbeit mit den Eltern und das wesentliche Schritte sowie Grundsätze gemeinsam abgestimmt wurden.

„Unser Spielzeug macht Urlaub“: Langsam und gemeinsam mit den Kindern wurden die Spielsachen nach und nach weggeräumt. Bleiben durften Materialien und Werkzeuge (Stifte, Kleber, Scheren, Papier, Karton…). Mit Unterstützung der Eltern kamen aus dem Alltag neue Gebrauchsmaterialien hinzu: Schachteln, Joghurtbecher, Eierbecher, Styroporflocken etc.

foto-spielzeugfrei5Die neue Spielsituation - ohne ständiger Anleitung und laufender Unterhaltung durch die BetreuerInnen - schaffte mehr Raum, mehr Zeit und mehr Möglichkeiten für die Kinder, ihre Kreativität und Fantasie sowie ihren Bewegungsdrang  auszuleben. Die Kinder organisierten sich untereinander selbst zu Gruppen- bzw. Kreisspielen. Besonders Rollenspiele wurden sehr beliebt.

Das Ausleben des Bewegungsdranges fand nun nicht mehr nur im Turnsaal statt: Es wurde Mobiliar (Tische, Sessel etc.) umgestellt, Höhlen, Zelte und Burgen mit Hilfe von Kissen und Decken gebaut. Im Garten wurden alte Reifen zu einer Rutsche umfunktioniert. Die Kinder hatten pfiffige Ideen und kreative Lösungen um sich Musikinstrumente, einen Briefkasten, Handtaschen oder sogar einen Laptop zu basteln.

foto-spielzeugfrei3Jeden Freitag fand die Kinderkonferenz statt. Hier wurde erzählt, was in der Woche alles passiert und geschehen ist, was Kinder brauchen und sich wünschen. Regeln wurden genauer betrachtet, verworfen oder abgeändert.

Eine Woche vor Projektschluss wurde gemeinsam mit den Kindern, das Spielzeug, welches sie gerne wieder haben wollten, nach und nach wieder eingeräumt.

Im Zuge eines Elternabends wurde eine Projektpräsentation durchgeführt: Dafür wurden mit den Kindern Fotos bearbeitet, Plakate hergestellt und ein Film, der einen Einblick in das Projekt zeigt, vorbereitet.

Die durchwegs positiven Elternreaktionen lauteten, dass ihr Kind selbstbestimmter und selbständiger geworden wäre.

Für die Kinder, aber auch für die Mitarbeiterinnen, war die spielzeugfreie Zeit enorm lehrreich und förderte die permanente Auseinandersetzung der eigenen Erwartungen mit denen der Kinder. Selbstreflexion, Teamgespräche, das Beobachten der Kinder und Elterngespräche, das alles erforderte sehr viel Kraft, brachte aber auch allen Beteiligten großen Gewinn.

Das Projekt zeigte auch Nachwirkungen auf den regulären Kindergartenbetrieb:foto-spielzeugfrei4

  • Es erfolgte eine Umstellung auf „offene Jause“, d. h. es gibt nun einen Zeitraum, in dem die  Kinder selber bestimmen, wann und mit wem sie sich zur Jause begeben.
  • Auch die Bewegungseinheiten werden unter dem Tag seither von den Kindern viel öfter selber organisiert und initiiert.
  • Vor allem im kreativen Bereich sind die Kinder selbständiger und ideenreicher in der Lösungsfindung.

Das Fazit lautet: Dieses Projekt wird auf jeden Fall alle ein bis zwei Jahre wiederholt.

 

 

 

  

 

Kontakt

Bianca Mögling
Tel.: 0316 / 83 16 90 - 10

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